Seelengeschwister - Elesia & Nama'Shiran

Die Magie des Feuerlaufens faszinierte mich bereits in meiner Jugendzeit. Obwohl ich mich bis zu diesem Zeitpunkt nie gewagt hätte, ohne vertraute Gesichter ein Seminar zu besuchen, überwand ich meine Unsicherheit und meldete mich per Internet an.

Am 4. Oktober 2003 war es soweit. Nach einer langen und schönen Zugfahrt nach Tegersheim, wurde ich von Nama'Shiran, dem Seminarleiter, nach Schwellbrunn im Appenzell chauffiert. Auf einer schönen Wiese am Waldrand blitzte mir das weisse Tipi entgegen- der Feuerlaufplatz. Nach einer kurzen Begrüssungsrunde im wohnlich -gemütlichwarmen und nach Salbei und Opal riechendem Tipi, erfuhr ich, dass sich die anwesenden vier 35-jährigen Männer schon seit Jahren kennen und ich somit die einzige, angemeldete Teilnehmerin bin.

Eine kurze Zeit war mir etwas mulmig zumute, als mir bewusst wurde, dass ich, eine 22-jährige Frau, in eine schon länger befreundete Männergruppe gewürfelt worden bin. Doch die Unsicherheit verflüchtigte sich sehr schnell. Ich fühlte mich in der Gegenwart von Nama'Shiran immer wohler.

Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass wir Beide von der gleichen Frequenz stammen, doch unsere Begegnung fühlte sich sehr vertraut an. Diesem Feuerlaufseminar entsprang ein Samenkorn, welches die Tiefe unserer lemurischen Seelenfreundschaft wieder erblühen liess.

Im Sommer 2004 reisten wir zusammen von Festival zu Festival. An einem Openair in Deutschland entschlossen wir uns zusammen nach Thailand zu reisen. Am 25. Dezember landeten wir in Krabi und zogen uns nach einer 26-stündigen Reise, müde ins Bungalow zurück. Um vier Uhr morgens wurden wir durch ein Erdbeben wach gerüttelt, doch so müde wie wir waren, ging dieser Moment schnell in unseren Träumen unter.

Als wir um zehn Uhr ins kühle Meer am Strand stürzten, der Sand zwischen unseren Zehen durch rieselte und die Sonnenstrahlen unsere nach Wärme sehnende Haut kitzelte, liessen wir uns nicht von dem auftauchenden, weissen Schaum an der Grenze der Bucht stören. Selbst dann nicht, als wir das zweite Mal ins Meer sprangen, die Schaumwand sich schon über die ¾ -Länge der Bucht schlängelte und der Strand viel grösser erschien als vorher. Erst als die Schreie der unruhig gewordenen Thai's uns aufhorchen liess und wir im Hintergrund die herankommende, brausende Kraft der Welle spürten, wussten wir dass wir schnellstens aus dem Wasser müssen. Unter Kichern und Lachen rannten wir den Strand entlang und gewannen über eine Treppe an zusätzlicher Höhe, als die erste Welle über uns einbrach.

Klirrende Scheiben, Dreck, Schlamm und eine gähnende Leere, wo vorher Töpfe, Bänke und Sonnenschirme standen, fassungslose, lachende Gesichter – es ist ja nichts passiert. Ein paar Wortwechsel, ein wenig aufräumen- doch nach 10 Minuten- „Dort kommt noch eine zweite!" Wir schnappten unsere Habseligkeiten zusammen (Ich musste noch zwei Fotos knipsen) und wir suchten wieder das Weite. Ich entkam ihr und all ihren vorher eingesammelten Gegenständen- Nama'Shiran bekam beim Wegrennen ein Tischbein an den Rücken. Mit einigen kleinen Verletzungen, einer Riesenverwüstung und wenigen Toten, blieben wir in Krabi ziemlich verschont vom Tsunami und waren trotzdem voll und ganz dabei.

„Dank" dem Festlandinselvorsprung Phuket, wurde das dahinterliegende Krabi geschützt. Ohne Phuket hätten wir keine Chance gehabt. Wir waren da- weil wird dort sein mussten- das haben wir beide gespürt, das ganze Erlebnis und die darauffolgenden Wochen, bekräftigte unsere Seelen unseren Auftrag anzunehmen, denn wir wussten, dass jetzt die Zeit gekommen ist, wo wir als Lichtpioniere unseren Weg finden und gehen müssen. Den ersten Schritt hatten wir da schon verinnerlicht- MONA'OHA- Vertrauen.

Am ersten Jahrestag des Tsunami's befanden wir uns am selben Strand und bereisten die selben Ortschaften wie ein Jahr zuvor- ein Verarbeitungsprozess. Wir lasen die ersten Channelings und kamen mit verschiedenen Wesenheiten durch die Bücher von Patrizia Pfister in Berührung. Eine neue Welt tat sich für uns auf und wir erlebten gemeinsam viele spirituelle Momente.

Als ich im Mai 2008 ein Channelingseminar von Patrizia besuchte, erklärte sie, dass sie nun nur noch Kryon channeln würde und nicht wie bis anhin verschiedene Wesenheiten. Zu Kryon hatte ich eher wenig einen Bezug uns so begann ich im Internet darüber zu recherchieren. Schnell stiess ich auf die Kryonschule. Nach dem Hören des Willkommens- Channelings und dem ersten Schritt, zögerte ich keine Minute und meldete mich gleich an- meine Seele hat den Ruf gehört, ich fühlte mich zu Hause. Zwei Wochen später sprach mich Nama'Shiran auf eine Veränderung an, welche er bei mir wahrnahm. Ich erzählte ihm von der begonnen Ausbildung zur Bioenergie- Therapeutin der Kryonschule. Nama'Shirans frühere Skepsis der Wesenheit Kryon gegenüber, verflüchtigte sich in Nichts, als er seine Worte in den Channelings vernahm.

Und so begann unser gemeinsamer Ausbildungsweg in die Erinnerung zum Ursprung unseres Seins. Unsere vielen Fragen, fanden Antworten. Unser lemurisches Erbe ist erwacht. Wir erkannten wer wir sind, woher wir kamen und weshalb wir uns so verbunden fühlen. Wir sind nicht nur von 144 verschiedenen Frequenzen im Universum, von der gleichen Frequenz- der golden-blauen Familie des Lichtes- sondern auch beide von der Frequenz der Engel. Ausserdem wurden wir durch die gleiche kosmische Mutter- Sherin, das weise Wesen von der Venus- geboren. Einzig unsere Väter- Erzengel Michael bzw. Adonai Ashtar Sheran- unterscheiden sich voneinander. Wir sind, was wir sind- Seelengeschwister.

Unsere über Zeitepochen anwährende tiefe Freundschaft von Anbeginn der Zeiten, hat nicht nur einen Samen zum erwecken gebracht, sondern einen grossen, alten und weisen Baum zum erblühen verliehen. Er trägt seine Früchte jetzt in voller Prächtigkeit und wir sind bereit die Früchte auf Erden zu bringen. Wir haben unseren Auftrag als Lichtpioniere der neuen Zeit angenommen und unterstützen Lady Gaia bei ihrem Aufstieg.

An'Anasha für dein Vertrauen- Ana, Tan'Atara & Tara'Dos
Elesia & Nama'Shiran
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